Individuelle Raumkonzepte von Karin Zugmayer. Interior Design.

Karin Zugmayer. Über mich.

  • Am Anfang war die Gehschule

    Am Anfang war die Gehschule

    Der Hang zum Interior Design wurde mir sozusagen „in die Wiege gelegt“!
    Genau genommen war es die Gehschule. Den Erzählungen meiner Mutter zur Folge, wurde ich mit dem – damals so ziemlich einzig verfügbaren – Wohnmagazin „Schöner Wohnen“ ruhiggestellt. Ich bekam es statt Bilderbüchern in die Gehschule gelegt.
    Nicht wie es für Babys in diesem Alter üblich war, zerriss ich die Magazine oder versuchte sie zu essen, sondern blätterte sie andächtig Seite für Seite durch. So – früh „geprägt vom Stil der 60er“ – bearbeitete ich bald die Einrichtung meines ersten Puppenhauses oder baute Wohnungen aus Schuhkartons die ich mit Teppich-und Stoffresten ausstattete. Auf dem Sandhaufen im Hof wurden keine Sandkuchen gebacken, sondern Häuser und Wohnungen in den Sand gebaut samt Garagen für Matchbox-Autos.

    Baby
    Kind - Berge
    Karin Zugmayer Soehne 02
    Schoener Wohnen
    Karin Zugmayer Partner
  • Heranwachsen

    Heranwachsen

    In den frühen Teenagerjahren, als Barbie Puppen begehrt waren, zerlegte ich mein halbes Zimmer, um für die Barbie-Familie eine Wohnung einzurichten. Miniatur-Designermöbel von Verner Panton mussten her für das Barbie Esszimmer, das Bett wurde aus Sperrholz selbst gebaut und lackiert.
    Später konzentrierte ich mich mehr auf mein eigenes Zimmer und stellte es alle paar Monate um. Ich probierte immer wieder neue Varianten oder ergänzte es mit Accessoires, neuen Stoffen oder Kleinmöbeln.
    Nach dem Gymnasium hatte ich große Pläne. Ein Innenarchitekturstudium gab es aber damals in Österreich nicht. Also machte ich, was ich sonst noch interessant fand. Meinen ersten Job fand ich als Retuscheurin von Ölgemälden. Nach drei Jahren in der Restaurierung nahm das Leben seinen Lauf, ich heiratete, die Kinder kamen und die Notwendigkeiten des Lebens bestimmten den Alltag.

  • Verantwortung tragen

    Verantwortung tragen

    Drei Söhne, auf die ich wirklich stolz bin, und ein recht bewegtes Leben hielten mich viele Jahre auf Trab. Seit dem Auszug aus dem elterlichen Heim bin ich 8x übersiedelt, und - obwohl Übersiedlungen bei vielen Leuten eine Horrorvorstellung hervorrufen - freute mich jedes Mal darauf, weil es wieder eine Einrichtung zu planen gab.
    Da ich manche Strecken als Alleinerzieherin bewältigen musste, wurde ich auch handwerklich geübt. Einfache Tapezierarbeiten, Vorhänge nähen, Malen und Streichen, Möbel zusammenbauen, Möbel zerlegen, alte Möbel restaurieren, Lampen montieren, Geschirrspüler einbauen oder Vorhangstangen montieren sind Dinge, die ich gut und gerne selber mache.
    So plante ich für mich selber etwa 4 Küchen, 4 Schlafzimmer, 7 Kinderzimmer und 3 Bäder. Dazu kamen Wohnungen von Freundinnen, die sich immer wieder gerne bei mir Rat holen und das ein oder andere Zimmer, das nach einer „Neuauflage“ schrie. Wie oft habe ich aus Vorhandenem mit ein bisschen Farbe, Stoff und Phantasie eine völlig neue Stimmung erschaffen. Und wenn gerade keine Übersiedlung anstand, plante ich zum Spaß die vorhandenen Zimmer um.

  • Duchstarten

    Duchstarten

    Als meine drei Söhne schließlich einer fertigen Ausbildung näher kamen, beschloss ich – mit Unterstützung meines Lebenspartners – meinen innewohnenden Drang zur Kreativität und Gestaltung mit einer Ausbildung auf eine solide Basis zu stellen und mich auch beruflich in diese Richtung zu verändern.

    Ich empfinde es als Glück, mir diesen Traum erfüllen zu dürfen und gehe mit Leidenschaft an die Sache!